Dienstag, 31. Juli 2018

Vorprogrammiert

...ist es, wenn bewegte Anbauteile im Motor unterschiedlich schwer sind.
Ein unrunder Motorlauf und ein erhöhter Verschleiß im Bereich Stößel, Nockenwelle, Stößelstange ist logischerweise hier die Folge. Muß ja nicht sein!!

Hier seht ihr, was die frisch ausgepackten CB Performance Kipphebel Unterschiede im Gewicht haben...optisch sehen die alle gleich aus...

Hier der leichteste..


Und hier das schwerste Teil aus dem Satz:


Etwas mehr als drei Gramm ist schon ne Ansage...

Da hilft nur Feintuning in Form von Materialabtrag Richtung 100,6 Gramm...

Also, Fräser wieder auspacken und schön vorsichtig losschleifen...

Nachtrag zu Nylons

nein, trage ich immer noch nicht!!

aber hier ist ein bild der vielen teile des stößelstangenschutzrohres...


hier muss allerdings noch einiges an gußgraten von der herstellung her beseitigt werden.

Ein viertel Jahrhundert

...ist es her, dass ich mit Michael aus Essen, dessen Vater vor Ewigkeiten bei Theo Decker  (TDE) arbeitete, meinen Typ 3 Motor aufgebaut habe.
Nun war es an der Zeit, ähnliche Arbeiten am Motor des Baja Bug durchzuführen.

Ausgebaut wurden aus dem AB Block die ersten beiden Zylinder samt Kolben.


Einzug sollten die AA Performance Zylinder und Kolben halten.
Im Paket waren die Kolben schon quasi vormontiert in den Zylindern.
Darauf sollte man sich aber nie verlassen. Und da es sich um einen Boxermotor handelt, wären zwei Kolben automatisch verkehrt herum in den Zylindern. So wären die Ölabstreifringöffnungen leider unten und der Ölverbrauch wäre extrem.

Hier mal Bilder...

 Der erste Kolben mithilfe des Spannbandes montiert. Ebenfalls gut zu sehen; die braune papierdichtung am zylinderfuß, über die es verschiedene Meinungen gibt. Ich verbaue sie mal.


Beide Zylinder und Kolben montiert. Die Tage gehts weiter...



Late delivery

Während ich mich meiner Feierabend Beschäftigung hin gab, kam Ian gegen kurz vor sieben Uhr abends vorbei, um mir die heute bei ihm angelieferten geschraubten kipphebelwellen



und die CB performance Kipphebel mit dem Übersetzungsverhältnis 1,25:1 reinzureichen.


Besser spät, denn nie !

Da war das Ventile einschleifset dann doch noch in der post...


Triple Pack

heute ging es endlich an der ersten von drei vespa v50 rollern weiter.

bilder dazu seht ihr hier

Montag, 30. Juli 2018

Geld sparen ???

Wenn die Karosse lackierfertig ist, denke ich, dass ich es mir zutraue, die Karosse vom Baja selber zu lackieren...
Der Preisunterschied ist beachtlich. Die Materialkosten liegen bei ca. 300-400 Euro .
Eine halbwegs gute Lackierung liegt mittlerweile oberhalb von 3000 Euro. Das ist es mir wert.
Der Versuch wird gemacht.
Zuvor allerdings kommen erst mal die Blecharbeiten an der Karosserie dran! Und die sind nicht unerheblich.
Türen machen, Seitenteile hinten unterhalb zum Schweller hin, die Schweller machen...und sicher noch einiges anderes...da muss ich mal eine Bestandsaufnahme machen...

Nylons

...trage ich nicht, dafür kommen die Stößelstangenschutzrohre aus Nylon von CSP mit Spannfedern in den Bajamotor rein.
Und die kommen morgen mittag per GLS.

Hoffentlich auch morgen mittag kommt die Lieferung , die ich bei eBay gekauft habe.
Das Einschleifset für die Ventile.



Ohne das Set gehts erst mal nicht weiter...

Danach gehts mit der geschraubten Kipphebelwelle und den Kipphebeln im Verhältnis 1:25 weiter...die sollen auch unterwegs sein...



Lichtmaschinenfuß

Ian strich die Segel kurz nach Mittag, ich war gegen halb fünf auch fix und foxy.

Trotzdem raffte ich mich noch auf, den Lima Fuß abzukleben und zu strahlen.


Der Öleinfülldeckel wurde gleich mitgestrahlt:


Der Deckel geht morgen früh in die Galvanik, zusammen mit einigen teilen von ian's Käfer.

Ausgrabung und Anlieferung

nachdem ich mich heute schweißtreibend wie ein archäologe in die innereien einer werkzeugkiste, die ich neulich gestrahlt hatte, reingearbeitet hatte, um diese wieder zum öffnen der schubfächer zu bewegen, ging es an die bearbeitung eines kleinen bleches, dass ich mithilfe der heute angelieferten farbe viperngrün metallic lackiert habe.


zuerst aber erhielt das blech eine grundierung in grau. nach dem anschleifen mit 800er körnung gabs
danach eine dünne basisschicht in grün metallic. hier ohne den klarlack.


und anschließend kam mehrlagig im kreuzgang der decklackauftrag drauf.
nach einer kurzen trockungsphase kam dann noch der klarlack in mehreren lagen drauf.

hier seht ihr das fertige produkt meiner bemühungen:


und hier das blech montiert an der lichtmaschine / dem gebläserad:


auf dem folgenden bild seht ihr schon wieder alles schön montiert.




Samstag, 28. Juli 2018

Oberflächlich

Man kann es auf die Spitze treiben, man kann es aber auch lassen.
Den goldenen Mittelweg für einen soliden Motor kann man aber auch gehen.
Daher habe ich die Ventile ja von Ölkohle im Schaftbereich befreit. Aber auch Brennraumseitig habe ich ein wenig nachgeholfen.
Hier ein Bild der Ventilteller, eine Reihe glasperlgestrahlt (oben), eine weitere war nur durch das strahlen der Köpfe fein mit Bruchmaterial, in diesem Fall ein Mischkorund, bearbeitet worden.



Serienventile

ok, damit kann man nicht viel reißen, aber man kann diese wenigstens ein bisschen optimieren...

also ging es los, diese vernünftig zu reinigen. ölkohle hatte sich über die jahre abgesetzt. die musste ab. schonend natürlich. also glasperlstrahlen. hier seht ihr einen satz noch verschmutzt, den anderen schon gereinigt:



man könnte sicher noch den verlauf der ventile im tellerbereich durch abdrehen optimieren, aber aufgrund der eh schon schlechten strömungs- und platzverhältnisse in den ansaug- und auslassbereichen (berim originalkopf), sowie deren doch recht geringen querschnitten, dünnen wandungen (man kann also nicht viel aus den köpfen rausfräsen) ist immer eine komponente unpassend. also das klassische tuning durch feinbearbeitung.

Versuch macht kluch...

...oder so ähnlich...

ich hatte vom 1776er typ 3 motor ja noch die kurzen ansaugkrümmerstücke da. und die 40er weber idf´s.
die musste ich einfach mal dranhalten




...und erkennen, dass sie nun mal gar nicht dranpassen, weil der doghouse gebläsekasten so ausladend gebaut ist...



es passen tatsächlich nur lange ansaugkrümmer, damit die vergaser höher stehen. wieder eine zusatzausgabe. außerdem brauche ich noch das passende gasgestänge dafür... das umgebaute typ 3 gasgestänge wird nicht wirklich passen, da meine version sich da befand, wo beim typ 1 der gebläsekasten steht...

Ausgewogen

Gestern ging es an das reinigen der Stößelstangen vom 1300er Motor, die von VW bei der Revision montiert wurden.

Da es aber auch hier Ungenauigkeiten im Bezug auf das Gewicht geben kann, habe ich die Stangen erst mal mit Bremsenreiniger von innen und von außen gesäubert.
Danach wurde jede Stange einzeln mit einer Feinwaage gewogen. Hier kamen Unterschiede von bis zu 2,0 Gramm pro Stößelstange zutage.


Die meisten aller meiner im Kontor gefundenen und noch in Motoren verbauten Stößelstangen für Motoren von 1300-1600 cm3 hatten ein Gewicht von 38,8 Gramm. Leider gabs davon aber nur 7 Stück.
Aber es gab noch leichtere mit 37,4 und 37,5 Gramm. Also einer Toleranz von 0,1 Gramm. Damit kann ich leben. Zumal die auch bis zu 1,3 Gramm pro Stößelstange leichter sind!!
Alles Masse, die nicht bewegt werden muss und auch keine Unwuchten erzeugen kann!


Freitag, 27. Juli 2018

Gespannt...

..bin ich, ob das mit dem Zubehörspannband, dass ich gestern bekam, funktioniert.


Damit werden die Kolbenringe gleichmäßig zusammengedrückt, damit bei einer Montage nichts brechen kann.

Dremel Attack

Mit mehreren Tonnenschleifern bewaffnet, ging es los. Ziel; glätten der ein- und auslasskanäle, sowie des Brennraums. Außerdem kamen ein kleiner Metallfräser und ein korundschleifer zum Einsatz.
Hier Bilder dazu:


Oben: Brennraum bearbeitet,

Unten: Kanäle bearbeitet:




Kopfbearbeitung

Ich fange mal mit der demontage der anbauteile an! Das Werkzeug hat gute Dienste geleistet. Die Sicherungskeile sind recht leicht rausgegangen:


Und hier beide Köpfe von den Ventilen befreit:


Zur Sicherheit, dass die Ventile wieder an ihren ursprünglichen Ort kommen, wird jeweils ein Karton genommen und die Ventile in Reihenfolge darin befestigt:


Donnerstag, 26. Juli 2018

Matra

Nein, kein Wechsel der Oldtimer Marke!!
In diesem Fall handelt es sich um Werkzeuge, die einem bei Spezialarbeiten an VW Technik stark behilflich sein können.

So hat Ian ein Werkzeug zum Ausbau von Ventilen aus dem Zylinderkopf von VW Boxermotoren. Da fehlt zwar ein wichtiges Bauteil, aber das bauen wir uns morgen nach!


Verschoben

...hat sich der abholtermin vom 1302er Käfer Cabriolet Chassis.
Es war kein Hänger frei und so wird es nun Montag.


Verschoben hatte ich anfangs auch erst die Akquise der Sprühdosen in viperngrün metallic.
Jetzt habe ich zwar schon alles wieder montiert, aber trotzdem werde ich den Deckel der Lima noch in grün lackieren.

Verdrängt, aber nicht verschoben hatte ich den Kauf von geschraubten kipphebelwelle und Kipphebeln in 1,25:1.
Ian bestellt die Tage noch Teile beim Wuppertaler, der jetzt im hohen Norden der Republik lebt. Da sind sie dann mit dabei.

Gebläsekasten

der nächste gebläsekasten steht an; mittlerweile hat sich da eine gewisse routine eingeschlichen...lol

die teile aus der galvanik und vom pulverer werden sicher ein schönes gesamtbild ergeben...

hier mal ein paar bilder der montage...


Ein paar Teile sind natürlich auch von der Motorverblechung.
Es ging los. Die verzinkten luftführungsklappen kamen wieder an ihren alten Platz zurück.


Dann kamen die hinteren Luftführungsbleche dran, durch die die heiße Luft vom Ölkühler durchströmt...


Die Bleche erhalten die gereinigte Gummidichtung, als auch neu ein geklebte isolation streifen.

Hier seht ihr alles montiert:


Lichtmaschine

Die Lichtmaschine, zuvor war eine Drehstrom Lichtmaschine drin, flog raus und machte der oldschool Gleichstrom Lichtmaschine Platz.

Ein Rückschritt werdet ihr sagen, ich finde die alte Optik aber einfach besser und von der Montage her ist die alte einfach besser zugänglich.


Hier die "neue" Lima:


Kann ich natürlich so nicht verbauen..also alles zerlegt und abgeklebt, dann mit glasperle gestrahlt. Auf dem nächsten Bild seht ihr sie gestrahlt mit allen Kleinteilen, die frisch verzinkt.


Dann gabs ne Lage grauen primer.


Und direkt danach ein Lage silber:


Hier seht ihr die Anbauteile schon frisch zusammengebaut:


Und hier ist alles schon am gebläsekasten montiert. Der Zündspulen hält er wird noch gelb verzinkt, der sichtbare Deckel der Lima erhält noch eine Lage viperngrün metallic.


Hier das ganze mal von der Rückseite:


Die Luftführungsbleche haben noch neue Abdichtung es treffen bekommen. Das perfekte Material dazu hatte mein Schreinernachbar.

Und wo bin ich !!??

...natürlich, im betrieb!

das chassis wird gerade noch versiegelt:


und ian bearbeitet gerade seine auspuffanlage; der 4 in1 krümmer erhält einen flansch für eine lambdasonde. außerdem werden alle übergänge geglättet und somit strömungstechnisch optimiert.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Ferris Bueller...

can take his day off, so i can do this too!

i will take a short time out for two days, trying to relax a little bit.

suffering from high humidity, high temperatures, me, the technical equipment and my employee are almost collapsing!!

was ferris bueller kann, kann ich auch!
eine kleine auszeit nehmen, allerdings zwei tage, anstatt wie ferris einen!
einfach mal relaxen und die beine hochlegen. somit ist morgen und freitag frei!!

die letzten tage waren dann doch schon heftig, nachdem mein mitarbeiter, die technik und auch ich bald einen kollaps erlitten hätten! da macht das arbeiten keinen spaß mehr!

Abholung

morgen geht das chassis vom 1302er cabriolet zurück zum lackierer. so zumindest wurde es mir zugesagt.

das ist nun bereit, weiterbehandelt zu werden...



Dienstag, 24. Juli 2018

RAL 9003

Heißt auch signalweiß. Bekommen nun auch noch diese Teile für den Baja Bug:



Pedrini Tausch

Guido hatte noch die richtige Felge für mich, dafür erhält er von mir eine andere Pedrini Felge, die sich minimal von meinen unterscheidet.

Bild folgt

Abholbereit

Das Chassis vom 1302er Cabriolet wäre dann mal soweit.
Morgen sind noch minimale Feinarbeiten dran, dann kann der Lackierer das Chassis wieder abholen und weiter daran arbeiten.
Heute wurden noch die drei letzten Schraubenreste aus der Hintetachsaufnahme  und dem Rahmenkopf gebohrt, sowie alle Gewinde nachgeschnitten.




Gestern hatte ich noch die Getriebehalsaufnahme gerichtet und einen neuen Gewindebolzen eingeschweißt.


Montag, 23. Juli 2018

Fräsgrat

unschön, aber laut kwl vollkommen egal...das sehe ich allerdings nicht so.
denn der grat im zylinderkopf, der nach dem ausschleifen stehen geblieben ist, sieht erstens nicht schön aus und zweitens ragt er in den verbrennungsraum hinein. für mich ein no go!!

hier mit dem kugelschreiber "markiert" diese kante ist locker mal einen millimeter hoch und breit.


also wegschleifen das ganze. den dremel (von proxxon; ist wesentlich billiger gewesen damals) aus dem schrank geholt und los ging die wilde marie!


erst mal die kante egalisieren und auf eine höhe mit der eigentlichen auflagefläche des zylinders bringen...


dann die von kwl hinzugefügten fräsrillen, damit man auf das gleiche kammervolumen beim auslitern kam, ein wenig geglättet (wird jetzt minimal ungleich sein, aber damit kann ich leben).


dann mit schleifpapier erst mal grob geglättet; ich habe mal mit 80er korn begonnen. danach gereinigt mit druckluft und mit 400er schleifpapier nachgeschliffen.

dann wieder ausgeblasen. zum schluß kam polierpaste zum einsatz. der aufsatz vom dremel wurde von korund auf drahtbürste geändert und durfte dann gleichmäßig die oberfläche finishen.


Der Brennraum links ist soweit, rechts kommt noch dran.


So kann man immer nochmal checken, wo die Oberfläche nicht glatt genug ist.

Scharfe Kanten wurden ebenfalls gebrochen und abgerundet. Wäre nicht nötig, sagt KWL, erst ab 10,5:1 Verdichtung. Sehe ich anders, denn wer schon mal bei Volllast seinen Motor hat klingeln hören, weiss, was ich meine.

So, Zylinderkopf Brennraum 1 und 2 sind soweit durch. Sieht ein wenig schmuddelig aus. Wird aber noch gereinigt.